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Kreissparkasse Stade investiert in die Zukunft.
Stade, Februar 2026
Ab 2026 setzt die Kreissparkasse Stade (KSK) einen ganzheitlichen Veränderungsprozess um. Dabei stellt die KSK ein verbessertes Kundenerlebnis in den Fokus und investiert nachhaltig in das Servicenetz im Landkreis Stade. Zu den wesentlichen Änderungen gehören das optimierte Serviceangebot für Kund:innen und Veränderungen an den Standorten.
Die Anforderungen an die Kreissparkasse Stade als Dienstleister für ihre Kund:innen sind im Wandel. Der Bedarf nach einer Transformation ist auf die Wechselwirkung von Digitalisierung und verändertem Kundenverhalten zurückzuführen. War früher oft die Filiale der einzige Kontaktpunkt mit der Sparkasse, sind in den letzten Jahren weitere, bequeme Kontaktpunkte hinzugekommen. Heute sind die stationären Filialen und die Kontaktkanäle Online-Banking, Internetfiliale, Chat und KundenServiceCenter eng miteinander verzahnt. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Serviceleistungen mittlerweile digital durchführbar – sehr einfach und unabhängig von Öffnungszeiten.
In 2025 hat die Kreissparkasse Stade eine Analyse über die Kundenströme und die Nachfrage nach Services auf ihren verschiedenen Zugangskanälen (stationär, telefonisch und digital) durchgeführt. Ziel war es zu erfahren, welcher Service nachgefragt wird – und zu welchen Zeiten. Historisch gewachsen variieren die angebotenen Service-Zeiten in den Filialen der KSK von 9 Stunden bis 29 Stunden in der Woche. Die Ergebnisse führten zu der Erkenntnis, dass der Großteil der Serviceanfragen durch digitale und telefonische Kanäle wie das KundenServiceCenter, Online‑Banking und Chat erbracht bzw. dort nachgefragt werden. Im Vergleich dazu gibt es nur wenige stationäre Serviceanfragen. Die Ergebnisse bilden das ab, was sich aufgrund der Rahmenbedingungen vermuten ließ: Kund:innen der KSK nutzen weit überwiegend bereits die sehr guten digitalen Möglichkeiten, um Serviceanliegen zu erledigen.
Als Reaktion auf den Wandel hat die KSK für die digitale Transformation drei verschiedene Standorttypen identifiziert. In der Hauptstelle in Stade sowie in kleineren Standorttypen wird die KSK ihr digitales Service-Angebot erweitern. In den bestehenden Standorten Stade, Wischhafen, Ahlerstedt und Apensen kommen zukünftig Dialog-Inseln zum Einsatz, die von den Kund:innen vor Ort leicht und unkompliziert genutzt werden können. Die Dialog-Inseln sind ein moderner Videoservice, der die digitale Lösung mit persönlicher Betreuung vereint. Kund:innen können in der Filiale per Video mit echten Mitarbeiter:innen aus dem KundenServiceCenter der KSK in Verbindung treten und ihre Service-Wünsche erledigen lassen – unabhängig von den Servicezeiten der jeweiligen Filiale. Damit einher geht die Erweiterung der Servicezeiten, da das Angebot der Dialog-Insel sich an den Servicezeiten des zentralen KundenServiceCenters orientiert und damit effiziente Synergieeffekte nutzt. Dank der Simultanübersetzung in über 25 Sprachen kann auch den Wünschen von internationalen Kund:innen in kürzester Zeit nachgekommen werden. Die Einführung der neuen Dialog-Inseln wird an den jeweiligen Standorten eng von Mitarbeiter:innen der KSK begleitet.
Mit dem Ziel die Kundenzufriedenheit und die Marktrelevanz zu steigern, wird die KSK massiv in den Aufbau leistungsfähigerer Standorte investieren. In den kommenden Jahren wird daher – neben der bereits in der Umbauphase befindlichen Hauptstelle in Stade – eine hohe Summe in die Gebäudeinfrastruktur der Standorte Harsefeld, Drochtersen, Himmelpforten, Fredenbeck und Horneburg investiert. Entstehen werden moderne und nachhaltige Filialen, die das Kundenerlebnis verbessern und auch die Arbeitgeberattraktivität der KSK steigern. In diesem Zusammenhang werden teilweise Standorte innerhalb dieser Ortschaften verlegt oder durch Neubauten ersetzt. Die kleineren KSK-Standorte Ahlerstedt, Apensen und Wischhafen sollen mit Fokus auf exzellente Kundenberatung weiterentwickelt werden. Für alle drei gilt, dass Service und Beratung künftig räumlich voneinander getrennt werden. Während der Service – technisch und zeitlich aufgewertet – an eigenen SB-Standorten mit Dialog-Insel angeboten wird, sollen in den Orten moderne Beratungsbüros etabliert werden. Die Steuerung der Standorte erfolgt durch die nächstgelegene größere Filiale in Form von Filialgemeinschaften. Für die vier bisherigen Standorte Oldendorf, Kutenholz, Freiburg und Deinste kommt es per 01. Januar 2027 zu einer Zusammenlegung mit einer größeren Einheit. Eine Sonderrolle nimmt Deinste ein – durch die unmittelbare Nähe zu Fredenbeck und die ohnehin vorhandenen Kundenströme wird hier künftig keine SB-Infrastruktur mehr vorgehalten. Bei den drei anderen Orten bleibt die Bargeldversorgung im Ort durch den Aufbau eigener SB-Standorte in frequentierten Lagen sichergestellt. Trotz zum Teil geringer Auslastung wird an den bestehenden SB-Filialen festgehalten, um die Bargeldversorgung der Kund:innen in der Region sicherzustellen. Dies sind die Standorte in Hammah, Düdenbüttel, Dollern, Bargstedt und Assel, die zum Teil bereits in Kooperation mit der hiesigen Volksbank betrieben werden.
Alle betroffenen Kund:innen werden im weiteren Verlauf bzw. im Rahmen der weiteren Umsetzung aktiv begleitet. Vorgesehen sind unter anderem Formate wie Bürgersprechstunden und Schulungsangebote für die Nutzung des Online-Bankings. Der Zeithorizont zur Umsetzung erstreckt sich auf mehrere Jahre. Die Kreissparkasse Stade stellt sich damit als zukunftsfähiger Dienstleister und Arbeitgeber im Landkreis Stade auf.
Mathias Schröder
Leiter Vorstandssekretariat
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