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Gauensieker Spülschleuse

Gauensieker Spülschleuse

  • Kulturdenkmal am Hafen Drochtersen-Gauensiek
Gauensieker Spülschleuse

Gauensieker Spülschleuse

In Gauensiek, einem Ortsteil, das zu Drochtersen gehört, befindet sich ein gut erhaltenes historisches Hafenensemble. Dies beinhaltet neben dem Hafenbecken, einer Werft und einem Schöpfwerk auch eine Spülschleuse aus dem Jahr 1843.

Funktion der Spülschleuse

Funktion der Spülschleuse

Die Spülschleuse am Hafen von Drochtersen Gauensiek wurde im Jahr 1843 in Betrieb genommen.
Sie ist die letzte funktionsfähige Schleuse ihrer Art in Norddeutschland und dient der Freihaltung des Hafens von Schlick und Sedimenten. Ein 1,2 km langer Spülgraben wird einmal am Tag durch das offene Schleusentor gefüllt und zur Hochwasserzeit von Hand geschlossen.
Eine Stunde vor Niedrigwasser wird das Schleusentor geöffnet und das aufgestaute Wasser schießt mit voller Wucht in den Hafen. Dabei wird der Schlick mitgerissen und zurück zur Elbe getragen. Durch das außermittige Widerlager des Spültors öffnet das Tor nach dem Lösen der Haltekette ohne Kraftaufwand. Über ein Zugseil kann der Wasserstrom gelenkt werden.

Technische Daten:

Baujahr: 1843
Restaurierung: 1996
Tor- Erneuerung: 2011
Torbreite: 2,68 m
Torhöhe: 2,85 m
Spülgrabenlänge: 1200 m
Spülgrabenbreite: 20 m – 4 m
Spülgrabentiefe: 3,0 m – 0,6 m
Spüldauer: 15 – 20 min
Weg zur Elbe: 5,0 km

Besichtigung:

Täglicher Spülvorgang 1 Stunde vor Niedrigwasser - Krautsand

Wasserstandsvorhersage:

www.bsh.de unter der Rubrik Meeresdaten (Glückstadt) 

Geschichte des Hafens

Geschichte des Hafens

Die Schifffahrt ist in Kehdingen so alt wie die Kultur des Bodens. Häfen wie der Gauensieker Hafen waren in Kehdingen die Verbindung zur  Außenwelt. Drochtersen ist mit großer Wahrscheinlichkeit aus einer altsächsischen Siedlung von Chauken und Sachsen entstanden, die da saufgeschlickte Elbufer vom Wasserwege aus kolonisierten. Durch zerstörerische Sturmfluten wurde das Land immer wieder neu besiedelt.
Der Hafen entstand an einem (ehemaligen) breiten Priel der bei Gauensiek in einen Elbarm mündete.

Geschichte im Überblick

Die Entstehung und Geschichte des Hafens im chronologischer Reihenfolge

Der Förderverein

Der Förderverein

Die Gründungsversammlung des Fördervereins fand am 13.12.2011 statt. Eine Gruppe von Bürgern hat sich zusammengetan, um sich als Pate für den Hafen und die Spülschleuse zur Erhaltung eines maritimen Erbes
einzusetzen. Zu den Aufgaben gehören neben der Beschaffung von finanziellen Mitteln zur Unterhaltung der Anlage auch die touristische Nutzung des Areals, Förderung des Wassersports sowie die Erhaltung
heimatgeschichtlicher Kulturdenkmale.

Bankverbindung

Förderverein zur Erhaltung der Gauensieker Spülschleuse in Drochtersen e.V.
IBAN: DE86241511160000148064
BIC: NOLADE21STK

So helfen Sie:

  • Werden Sie Mitglied im Förderverein. Die Mitgliedschaft gibt es schon für 25€/Jahr. Aufnahmeanträge gibt es bei uns in der Filiale in Drochtersen.
  • Spenden Sie für den Verein. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und Spenden können steuerlich geltend gemacht werden.
  • Nehmen Sie aktiv bei der Gestaltung unserer Hafenfeste zugunsten der Spülschleuse teil.
  • Werden Sie Sponsor oder machen Sie potenzielle Sponsoren auf unsere Spülschleuse aufmerksam.
  • Werben Sie in Ihrem Betrieb, am Arbeitsplatz, bei Freunden und Verwandten für den Erhalt des Hafens mit Spülschleuse.
Kontakt

Kontakt

Förderverein zur Erhaltung der Gauensieker Spülschleuse in Drochtersen e.V.

1.Vorsitzender: Marco Waltersdorf

Vereinsanschrift:
Kreissparkasse Stade
Filiale Drochtersen
Drochterser Straße 25
21706 Drochtersen
Telefon: 04143 / 9150-0
Fax: 04143 / 9150-61
E-Mail: drochtersen@ksk-stade.de

1. Schleusenwärter: Egon Blohm
Tel.: 0171 / 4812083

2. Schleusenwärter: Sigurd Raap
Tel.: 04143 / 6800

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